Wehrführung im Amt bestätigt

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Am vergangenen Samstag fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Fernwald-Annerod statt. Bei gut gefüllten Reihen standen Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Wehrführer Tobias Hennemuth berichtete über die wichtigsten Themen aus 2017.

67 Einsätze verzeichnete die Statistik zum Jahresende, die höchste Zahl seit bestehen der Feuerwehr.
Hierbei hob Hennemuth einen Waldbrand im Mai und ein Unwetter im Juni hervor. Bei letzterem wurde die Feuerwehr Gießen nach altbewährter Manier an einigen Einsatzstellen unterstützt.
Ebenfalls leistete man Hilfe bei zahlreichen Einsätzen auf den Verkehrswegen rund um die Gemeinde Fernwald.
Dabei machte sich die Neuausrichtung von Technik und Taktik bei Einsätzen zusammen mit der Feuerwehr Fernwald Steinbach mehr als bezahlt.

Zum 31.12.17 versahen 60 Einsatzkräfte inklusive Tagesfeuerwehr Fernwald-Annerod ihren Dienst in der Feuerwehr Fernwald-Annerod.
Davon ständen tagsüber durchschnittlich 21 Kräfte in 10 Minuten zur Verfügung. „Eine beachtliche Zahl, die seines gleichen sucht“, hob Hennemuth hervor.

Mit
6 Verbandsführern,
9 Zugführern,
23 Gruppenführern,
32 Atemschutzgeräteträgern,
9 Gerätewarte,
sowie 29 Einsatzkräfte mit LKW-Führerschein wäre der Ausbildungsstand deutlich hervorzuheben.

Insgesamt 30 Lehrgänge und Seminare wurden in 2017 erfolgreich abgeschlossen. Zudem fanden 30 Übungen und Unterrichte statt.

Schwerpunkt wurde hier auf die Ausbildung im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung gelegt, für diesen Einsatzzweck wird zusätzliche Technik vorgehalten.

Im Ausblick auf 2018 stellte Hennemuth eine Weiterbildung für die Luftbeobachter der Feuerwehr Fernwald in Aussicht.

Als Highlight hob der Wehrführer in seinem Bericht die Beschaffung eines Gerätewagen-Logistik hervor. Der LKW wurde von der Firma Auto Schach in Wetzlar aufgebaut. Mit knapp 9 Tonnen Zuladung ist er für viele Einsatzzwecke geeignet.
Das Fahrzeug konnte für rund 84.000€ übernommen werden, rund 16.000€ unter den veranschlagten Kosten.

Mit fast 15.000€ Spendengeldern und einem Vereinszuschuss von 7.000€ wurde durch den Förderverein die Beladung in Form von Rollwagen finanziert.

Auch auf eine Schwäche des neuen Digitalfunknetzes im Bereich des alten Ortskernes wies Hennemuth hin. Zukünftig müssten sich die Bürger auch des Nächtens wieder auf eine Alarmierung über Sirene einstellen, wenn man sicherstellen will, dass alle Einsatzkräfte erreicht werden.

Im Anschluss erfolgte ein Rückblick auf die vergangenen 5 Amtsjahre, die Hennemuth unter Applaus mit dem Aufruf beendete: „Seid stolz auf das, seid stolz auf euch und arbeitet weiter an der Sache, denn, und das ist der springende Punkt, die Bürger erwarten es von uns und wir wissen, dass wir im Stande sind es zu leisten.“

Seinen Bericht beendete Hennemuth mit einem Einblick in den Konflikt mit der Feuerwehr Albach.
Er verurteilte den Vorgang auf das Schärfste.
Er stellte fest, dass er selber in diesem Vorgang nicht unumstritten sei „Weil ich den Mund aufmache“, er selbst könne es nicht mehr weiter akzeptieren, dass Personen für und mit dem Namen der Feuerwehr hausieren würden, die dieses Wort nicht ehren, die vergessen hätten was Feuerwehr bedeutet und damit für Ihn auch verspielt hätten, Feuerwehr zu sein.

In der anschließenden geheimen Wahl wurde Tobias Hennemuth als Wehrführer und Torben Günther als sein Stellvertreter im Amt bestätigt.

Patrick Mannke wurde als Jugendwart bestätigt.
Als Vertreter der Einsatzabteilung wurden Florian Haas, Andreas Launspach und Dominik Becher gewählt.

Befördert wurden:
Chris-André Geiger zum Feuerwehrmann
Matthias Auer zum Oberfeuerwehrmann
Tino Riedl, Robert Horn und David Schips zum Hauptfeuerwehrmann,
Aileen Krüger und Patrick Mannke zum Oberlöschmeister/-Meisterin

 

Max Mattauch (stellv. GBI), Stefan Bechthold (Bürgermeister), Patrick Mannke, David Schips, Hans Robert Horn, Tino Riedl, Tobias Hennemuth (Wehrführer), Aileen Krüger, Torben Günther (Stellv. Wehrführer) | Foto: © Regina Chabrié